Betamet arbeitet in anspruchsvollen Projekten des Stahlwerkes mit

Betamet nahm in Grundrenovierungen des Rautaruukki Raahe Stahlwerks im Frühjahr 2010 beim Hochofen 1 und im Sommer 2011 beim Hochofen 2 teil. Die Betriebssicherheit wurde ausdrücklich betont, und der enge Terminplan setzte eine gute Vorplanung und eine dem Zeitplan entsprechende Arbeit voraus.

 

Die Grundreparaturprojekte der Hochofen in den Jahren 2010 und 2011 wurden in 53 Tage fertig. Die Arbeit hat unabgebrochen durch den Tag gedauert. Der Projektektplan enthielt in den beiden Jahren etwa 3 000 Arbeitsgänge und einem schwierigen Arbeitsablauf, während jeder Arbeitsgang ausgeführt werden musste. An der Baustelle waren Erbauer, Monteure des feuerfesten Materials, Metallfachleute und sowohl Elektro- als auch Automationmonteure.

 

Die großen Herausforderungen der umfangreichen Baustelle

Etwa ein halbes Jahr vor dem Beginn der Arbeit erstellte Betamet seinen eigenen Termin-  und Arbeitsplan. Das Unternehmen hat Lob von den Vertretern der Fabrik wegen der hohen Kompetenz in der Vorplanung erhalten. Seinerseits machte es die Arbeit von Betamet leichter, da sich  die Maschinenwerkstattsaufträge auf die von Rautaruukki gegebenen exakten Zeichnungen stützten.

 

Projektleiter Jarmo Naula von der Raahe Fabrik, der verantwortlich für die Grundreparaturen der Hochofen war, beschreibt die Herausforderung bei den Projekten:

– Betamet musste, wie die anderen Akteure auch, all die etwa 700 anderen im Projekt arbeitenden Arbeiten beachten, welche etwa 30 Akteure repräsentierten. An der Baustelle musste man dafür sorgen, daß alle Akteure ihre eigene Arbeit ausführen können. Außer dem täglichen Termin musste man auch in der detaillierten Planung der Arbeit in die Stundeneinteilung gehen.

 

Den Qualitätsanspruch des Auftrags beschreibt es gut, daß der Hochofen 1 das letzte mal im Jahr 1995 und der Hochofen 2 im Jahr 1996 renoviert wurde. Die nächsten Grundrenovierungen werden erst in 20 Jahren ausgeführt.

 

Langjährige Erfahrung und die Kenntnis der Fabrik als Hilfe

Während Jahren hat Betamet an der Raahe Fabrik unter anderem auf der Basis eines Dienstleistungvertrags gearbeitet und kennt die Fabrik und deren Arbeitsverhältnisse.

In den Grundreparaturen führte die Firma die die Siloanlage vom Hochofen 2, der Kübelwinde vom Hochofen 1,  die Direktgranulierung und das Entstaubungssystems dessen Schlackengerade, sowie die Maschinenfabrikarbeiten und Anlageninstallationen der Änderungsarbeiten der beiden Hochofen und Chargierbaugruben.

 

Insgesamt verarbeitete Betamet 500 Tonnen Stahl in verschiedenen Konstruktionen und Einrichtungen. Der Auftrag enthielt auch den großen Rohrverlegeauftrag und die Rohrinstallationen der  Gasreiniger von der Granulierungsanlage. Im Maximum arbeiteten an der Raahe-Fabrik in beiden Jahren mehr als einhundert Leute von Betamet. In der Modernisierung der Direktgranulierungsanlage hatte Betamet den größten Auftrag.

 

– Das Grundsanierungsprojekt der Direktgranulierungsanlage war gleichzeitig ein Projekt um Emissionen zu vermindern. Auch an den Gasreinigern wurden bei den Grundreparaturarbeiten Umgebungsinvestitionen ausgeführt. Die Arbeitsgruppen von Betamet hatten technisch und mit der Arbeitssicherheit großen Erfolg, erzählt der Projektleiter Seppo Marttio von Raahe-Fabrik, der verantwortlich für die Grundrenovierung der Direktgranulierungsanlage war.

 

Arbeitssicherheit ist wichtig

Der Hochofen stellt an Arbeitssicherheit hohe Ansprüche. Es ist anspruchsvoll an einer Etagenbaustelle in der Höhe von 60 Meter zu arbeiten, wo 10 verschiedene Etagen und viele Akteure sind.

 

– Als die Arbeiten Im Frühling 2010 begonnen, haben die Beschäftigten von Betamet zwei kleinere Unfälle beim und Hochofen gehabt. Weil Rautaruukki die strengsten Sicherheitsdispositionen hat, gingen wir auf die Situation sofort zusammen mit Betamet ein. Mittels Schulungen und Überwachungen konnten wir die Situation schnell unter Kontrolle bringen. Dazu ernannte Betamet eine eigene Betriebssicherheitsperson für seine Baustelle, erzählt Antti Hautala von Raahe-Fabrik, der als der Arbeitssicherheitsfachmann tätig war.

 

Seine eigene Herausforderung zur Betriebssicherheit bestand darin,  daß die Grundreparatur im Bereich ausgeführt wurde, wo ein Teil der Anlagen normal in Betrieb war. Betamet arbeitete an den gefährlichsten Gebieten des Hochofens, welche besondere Sorgfalt erfordern. Einmal musste die Betamet Baustelle wegen eine Gasgefahr evakuiert werden, die durch den Prozess der Fabrik ausgelöst wurde.

 

– Alles in allem können wir feststellen, daß die Arbeitsplanung und die Arbeitsleistung von Betamet gut sind. Es ist angenehm mit ein solchen Team zu arbeiten, loben Väinö Putaansuu und Timo Aittakumpu von der Raahe-Fabrik, welche als Gebietaufseher gearbeitet haben.

 

Zusatzinformationen

Zusatzinformationen gibt der verantwortlicher Bauleiter Matti Pohjalainen +358 400 589 032.

 


Die Arbeit von Betamet enthielt sehr anspruchsvolle Hebearbeiten. Im Gange ist die Hebearbeit von dem oberen Teil des Wäschers des Gasreinigers mit dem Gewicht von 47 Tonnen, wofür man drei Förderkräne gebraucht waren. Bild: Timo Aittakumpu, Ruukki Metals.